Planbar zum Top-Ergebnis: Levelmac für Großformate richtig auswählen und sicher kalkulieren

Großformate verlegen heißt: Präzision, Tempo und reproduzierbare Qualität. Das Levelmac-Nivelliersystem unterstützt Sie dabei, planbare Oberflächen in Profiqualität zu erzielen – ohne Nachschliff und ohne teure Nacharbeit. Für die optimale Auswahl achten Sie auf:

  • Gewindelaschen in passender Fugenbreite (z. B. 1,0–2,0 mm, je nach Fugenbild).
  • Drehkappen mit griffigem, ergonomischem Design für kontrolliertes Anziehen.
  • Genügend Laschenvorrat und ausreichend Kappen, damit der Takt nicht ins Stocken gerät.

Stückverbrauch je m² – Praxiserprobte Richtwerte

  • 60 × 60 cm: ca. 20–25 Laschen/m²
  • 60 × 120 cm: ca. 9–12 Laschen/m²
  • 120 × 120 cm: ca. 7–10 Laschen/m²
  • 30 × 120 cm (Dielenformat): ca. 11–14 Laschen/m²

Hinweis: Die Bandbreite ergibt sich aus der empfohlenen Setzabständen entlang der Kanten (ca. alle 20–30 cm) sowie aus Material- und Untergrundtoleranzen. Große, dünne Platten und nicht ganz ebene Untergründe erfordern tendenziell mehr Laschen.

Kostenkalkulation – Beispiel mit Levelmac-Gewindelaschen

  • Paketpreise (Beispiel): 2.500 St. für 237,88 € (~0,10 €/St.) oder 10.000 St. für 831,81 € (~0,08 €/St.).
  • 60 × 60 cm, 22 Laschen/m²:
    • bei 0,10 €/St.: ~2,20 €/m²
    • bei 0,08 €/St.: ~1,76 €/m²
  • 60 × 120 cm, 10 Laschen/m²:
    • bei 0,10 €/St.: ~1,00 €/m²
    • bei 0,08 €/St.: ~0,80 €/m²
  • 120 × 120 cm, 8 Laschen/m²:
    • bei 0,10 €/St.: ~0,80 €/m²
    • bei 0,08 €/St.: ~0,64 €/m²

Rechenbeispiel für ein 30‑m²‑Projekt mit 60 × 120 cm:

  • Laschenbedarf: 30 m² × 10 St./m² = 300 St.
  • Materialkosten Laschen: 300 × 0,10 € = 30,00 € (bzw. 24,00 € bei Großpackungen).
  • Die Drehkappen sind wiederverwendbar; die Investition amortisiert sich über mehrere Projekte.

Fazit: Der Laschenanteil liegt pro m² oft unter den Kosten für 5–10 Minuten Arbeitszeit. Das System rechnet sich über eingesparte Korrekturen, schnellere Taktung und eine sichere Oberflächenqualität.

Set-Tipps für 1‑Mann‑Teams und Kolonnen sowie ein effizienter Workflow

Empfohlene Set-Zusammenstellungen

  • 1‑Mann‑Team:
    • Levelmac Starter (z. B. 1.000–2.500 Gewindelaschen, 150–250 Drehkappen).
    • 1–2 Saugheber mit hoher Traglast, Kantenschutz (z. B. Tile‑Protector‑Set).
    • Hochpräziser Fliesenschneider: High‑Line 630 mm für Standard, High‑Line 1.280 mm bzw. Großformatschneider für XXL.
    • Nass-/Trockenschnitt nach Bedarf: Super Cut/Steintrennmaschine für präzise Kappschnitte.
    • Staubarmes Bohren: MATRIXTEC-Diamantbohrkronen; Absaugung iQ426HEPA für trockene Anwendungen.
    • Mischtechnik passend zum Material: Rührwerk oder Mischstation mit definierter Drehzahl.
  • Kolonne (2–4 Personen):
    • Laschenvorrat 5.000–10.000 St. für durchgängigen Takt.
    • 400–800 Drehkappen, damit parallel mehrere Plattenfelder gespannt werden können.
    • Zwei Schneidplätze: High‑Line/Großformatschneider plus stationäre Steintrennmaschine (z. B. D14/D20/Super Cut).
    • Zusätzliche Saugheber/Tragehilfen (z. B. Fliesenhexe) für ergonomisches Handling.
    • Zweite Absaug-/Schnittstation mit iQ426HEPA, um Schnitt- und Verlegekolonne zu entkoppeln.

Vom Zuschnitt bis zum Fugenfinish – der praxisnahe Workflow
1) Untergrundcheck und Vorbereitung

  • Ebenheit nach DIN prüfen, Hohllagen ausschließen, ggf. spachteln und grundieren.
  • Kleber gemäß Herstellerangaben anmischen (möglichst staubarm, Absaugung verwenden).

2) Zuschneiden von Großformaten

  • Längsschnitte präzise mit High‑Line-/Großformatschneider anreißen und brechen.
  • Gehrungen und Sonderformen sauber auf der Super Cut oder Steintrennmaschine erstellen.
  • Kanten mit geeigneten Diamantwerkzeugen nacharbeiten, Kanten schützen (Tile‑Protector).

3) Staubarmes Bohren und Trockenschnitt

  • MATRIXTEC-Diamantbohrkronen wählen: Badge beachten („Nur nass verwenden“ oder „Ohne Wasser verwenden!“).
  • Bei Trockenschnitt stets Absaugung (z. B. iQ426HEPA) nutzen, um Staub zu minimieren.
  • Für Steckdosen-/Armaturenbohrungen Drehzahl und Vorschub an Material anpassen.

4) Einbettung und Rückseitenbenetzung

  • Passende Zahnkelle wählen; Buttering-Floating empfiehlt sich bei Großformaten.
  • Platten einlegen, plan andrücken, erste Lage ausrichten.

5) Levelmac setzen und spannen

  • Gewindelaschen an den Kanten im Abstand von ca. 20–30 cm unterlegen; an Ecken und Stoßkanten nicht sparen.
  • Drehkappen handfest anziehen; planeben prüfen. Bei Bedarf nachspannen, jedoch Hohlstellen vermeiden.

6) Aushärten lassen und entkoppeln

  • Nach Erreichen der Mindestfestigkeit Kappen entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.
  • Laschen gemäß Systemvorgabe brechen (parallel zur Fuge abklopfen).

7) Fugenfinish

  • Fugbreite kontrollieren, verfugen, überschüssiges Material mit Waschset Express effizient abnehmen.
  • Ecken/Fugen elastisch ausbilden, Oberfläche reinigen, Endkontrolle durchführen.

Zeitgewinn entsteht in diesem Ablauf vor allem durch: verlässliche Planebenheit im ersten Anlauf, weniger Korrekturen, staubarmen Zuschnitt nahe am Einbauort und klare Rollenteilung in der Kolonne.

Sicherheit, Kennzeichnungen und „Made in Germany“ im Blick

Badges richtig lesen

  • Nur nass verwenden: Werkzeug/Maschine ausschließlich mit Wasserzufuhr einsetzen (z. B. Nassschnitt, Kühlung).
  • Ohne Wasser verwenden!: Für Trockenschnitt/‑bohrungen freigegeben; Absaugung ist Pflicht.
  • Produktvideo verfügbar: Vorab ansehen, um Handhabungsschritte zu verinnerlichen.
  • Made in Germany: Weist auf Fertigung in Deutschland hin; passt zur Strategie langlebiger, präziser Werkzeuge.

BG‑Bau-Hinweise beachten

  • Staub: Absaugung mit hoher Abscheideleistung (z. B. iQ426HEPA) nutzen, Staubentwicklung minimieren.
  • PSA: Schutzbrille, Gehörschutz, Handschuhe, Schnittschutzhandschuhe bei Bedarf, Sicherheitsschuhe.
  • Lastenhandling: Großformate mit zwei Personen oder Hilfsmitteln (Saugheber, Fliesenhexe) bewegen.
  • Maschinenbadge beachten: Nur freigegebene Betriebsarten wählen; Betriebsanleitungen einhalten.

Vorteile „Made in Germany“ – warum es sich für Profis rechnet

  • Präzision und Ergonomie: saubere Schnittbilder, exakte Wiederholbarkeit, kräfteschonendes Arbeiten.
  • Langlebigkeit und Reparierbarkeit: kurze Lieferketten, Ersatzteilservice, stabile Preise.
  • Sicherheit: hohe Fertigungs- und Sicherheitsstandards, verlässliche Produktqualität.
    Beispiel: Steintrennmaschinen wie Super Cut „Made in Germany“ überzeugen auf Baustellen durch robuste Konstruktion, planlaufende Aggregate und günstige Total Cost of Ownership.

Beschaffung, Service und Praxis: So bleiben Sie im Takt

Bestell- und Lieferoptionen

  • Bestellung: Onlineshop, Telefon, Fax, E‑Mail, Post, WhatsApp – oder Abholung vor Ort in Seebruck.
  • Kein Mindestbestellwert, niedrige Frachtkosten, weltweiter Versand.
  • Lieferzeit in der Regel 2–3 Werktage, Sendungsverfolgung inklusive.
  • Änderungen/Stornierungen sind vor Versand möglich.
  • Zahlung: Kreditkarte, PayPal, Vorkasse oder Rechnung.

Service und Reparatur

  • Reklamationen im Garantiezeitraum werden durch Reparatur, Austausch oder Rückerstattung gelöst.
  • Ersatzteil- und Reparaturservice für langlebige Maschinen unterstützt die Wirtschaftlichkeit.
  • Zusätzliche Infos und Know-how: Katalog, Newsletter, Social Media sowie Seminare in der „Akademie des Handwerks“.
  • Käuferschutz-Bewertung: 4,79 „Sehr gut“.

Aktuelle Gratis-Aktionen

  • Zu jeder Bestellung: Gratis-Cuttermesser.
  • Ab 250 € netto: kostenlose KARL‑DAHM‑Diamantscheibe (Ø 115 mm).
  • Aktionen sind zeitlich/quantitativ begrenzt – online und im Ladengeschäft in Seebruck erhältlich.

Praxis-Checkliste für schnelle, fehlerarme Großformat-Verlegung

  • Projekt kalkuliert? Laschenbedarf je m² ermittelt und Vorrat (Laschen/Kappen) gesichert.
  • Untergrund geprüft und vorbereitet (Ebenheit, Haftzug, Grundierung).
  • Schneid- und Bohrstrategie definiert (High‑Line/Großformat‑Schneider, Super Cut; MATRIXTEC; Nass/Trocken).
  • Staubmanagement geplant (iQ426HEPA, Absaugadapter, PSA).
  • Handling organisiert (Saugheber, Tragehilfen, Kantenschutz).
  • Kleberqualität und Mischtechnik passend, Verarbeitungszeiten bekannt.
  • Levelmac‑Setzabstände festgelegt, Teamrollen geklärt (Zuschneiden, Verlegen, Spannen, Reinigen).
  • Aushärtezeiten und Folgearbeiten (Fugen, Reinigung, Abnahme) terminiert.

Typische Fehlerbilder und wie Sie sie vermeiden

  • Überzug im Kleberbett / Hohllagen: Kleberkamm passend wählen, Buttering‑Floating, Platte vollsatt einbetten, Levelmac nicht als „Krafthebel“ für Hohllagen missbrauchen.
  • Kantenversatz (Lippage): Laschenabstand 20–30 cm einhalten, Kappen gleichmäßig anziehen, Untergrundtoleranzen ausgleichen, Platten nicht erst am nächsten Tag ausrichten.
  • Ausbrüche an Schnittkanten: Für Gehrungen und Feinbearbeitung geeignete Diamanttrennscheiben einsetzen, Badge „Nur nass verwenden“ beachten, Vorschub reduzieren.
  • Übermäßige Staubentwicklung: Bei Trockenschnitt immer Absaugung (iQ426HEPA) verwenden; Alternativ Nassschnitt wählen.
  • Ausreißen an Bohrungen: MATRIXTEC‑Bohrkronen passend zum Material, Bohrhilfe und moderate Drehzahl nutzen, ggf. vorritzen.
  • Verzug durch zu frühes Lösen: Kappen erst nach Erreichen der Mindestfestigkeit lösen; Herstellerangaben beachten.
  • Kratzer/Abplatzungen: Kanten schützen (Tile‑Protector), saubere Auflageflächen, keine Kornreste unterlegen.
  • Zeitverlust durch Materialmangel: Laschen und Kappen rechtzeitig nachbestellen; größere Packs (10.000 St.) senken Stückpreis (~0,08 €/St.) und sichern Takt.

Mit der Kombination aus Levelmac-Nivelliersystem, präzisem Zuschnitt (High‑Line/Großformatschneider, Super Cut), staubarmem Bohren/Schneiden (MATRIXTEC, iQ426HEPA) und sauberem Fugenfinish schaffen Sie planbare Qualität in kürzerer Zeit. Das Ergebnis: weniger Nacharbeit, kalkulierbare Kosten pro m² und zufriedene Auftraggeber – genau das, was auf professionellen Baustellen zählt.

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